Wie jedes Jahr nahm das Regattateam auch diesmal an der Nationalen Regatta am 25./26. April in Lauerz teil. Mit viel Energie und grosser Vorfreude reisten die Athletinnen und Athleten an, um das im Winter erarbeitete Können erstmals wieder in einem grossen Teilnehmerfeld unter Beweis zu stellen.

Nach einer etwas anstrengenden Anreise mit dem Hänger traf das Team in Lauerz ein. Die Bedingungen zeigten sich von ihrer besten Seite. Ruhiges Wasser und kaum Wind sorgten für nahezu perfekte Voraussetzungen.

Am Samstagmorgen ging es früh los für Alexander Bannwart. Nach den U23-Trials vor zwei Wochen standen nun verschiedene Bootstests auf dem Programm. Alexander startete im Doppelvierer gemeinsam mit Zedka Ondrej auf Position 1, Emil Fassone auf Position 2, Alexander Bannwart auf Position 3 und Ivo Löpfe auf Position 4. Das Boot entschied den Test mit einer Zeit von 6:04.45 klar für sich. Speziell an diesen Tests ist, dass die Boote mit Zeitrückständen starten. Der Doppelvierer beginnt im Vergleich zu einem Skiff rund 30 Sekunden später.

Anschliessend ging Josua Niederberger im Skiff der Männer U23 Leichtgewichte an den Start. Er zeigte ein starkes erstes Renndrittel, fiel danach jedoch im Feld zurück und erreichte das Ziel mit grösserem Rückstand. Für den Sonntag nahm er sich vor, eine konstantere Leistung abzurufen.

Am Samstagnachmittag standen die Rennen der U17 und U15 Kategorien auf dem Programm. In der U17 Kategorie zeigte der Doppelzweier mit Alina Christinger und Anna Soland eine starke Leistung. In ihrer Serie sicherten sie sich mit einer Zeit von 6:05.64 souverän den ersten Platz.

Auch im Skiff konnten beide gute Platzierungen erreichen, obwohl sich die Wasserbedingungen im Verlauf des Tages deutlich verschlechterten. Besonders bei den Skiff Rennen hatten die Athletinnen mit hohen Wellen und starkem Seitenwind zu kämpfen. Dennoch gaben beide ihr Bestes. Alina Christinger gewann ihre Serie mit einer Zeit von 6:29.48, während Anna Soland mit 6:42.65 den zweiten Rang belegte.

In der U15 Kategorie ging die Renngemeinschaft Aarburg/Stansstad mit Nevia Egli und Laura Stornaiuolo im Doppelzweier an den Start. Die beiden entschieden ihr Rennen mit einer Zeit von 3:53.88 für sich. Die erfreulich zustande gekommene Renngemeinschaft zahlte sich damit bereits beim ersten gemeinsamen Wettkampf aus.

Am Abend stand für Alexander ein weiterer Test an. Dieses Mal startete er im Doppelzweier gemeinsam mit Ivo Löpfe vom Seeclub Zug. Auch dieses Rennen konnten die beiden mit der schnellsten Zeit gewinnen und bestätigten damit ihre starken Leistungen aus den Trials.

Am Sonntagmorgen musste das Regattateam erneut früh aufstehen. Bereits um 6:30 Uhr traf man sich im Club, damit sich Josua optimal auf sein Rennen vorbereiten konnte. Die Bedingungen waren auch an diesem Morgen sehr gut und boten faire Voraussetzungen.

Josuas Rennen startete um 9:15 Uhr im C-Final. Dieses Mal zeigte er eine deutlich konstantere Leistung und konnte den dritten Rang, den er ab Streckenhälfte innehatte, erfolgreich verteidigen. Trotz eines starken Endspurts reichte es jedoch nicht mehr, um in den Kampf um den Sieg im C-Final einzugreifen.

Am Sonntag standen schliesslich die Finalrennen an. Im A-Final des U17 Doppelzweiers erreichten Alina Christinger und Anna Soland mit einer starken Leistung den dritten Platz in einer Zeit von 6:02.99. Im Skiff behauptete sich Alina im A-Final und belegte den vierten Rang. Anna startete im B-Final und erreichte dort den dritten Platz.

Auch die U15 Athletinnen bestätigten ihre Leistung vom Vortag. Nevia Egli und Laura Stornaiuolo gewannen erneut ihr Rennen im Doppelzweier und sicherten sich damit einen weiteren Sieg.

Nach den letzten Rennen wurden die Boote verladen, und das Team machte sich gemeinsam auf den Rückweg in den Club. Trotz spürbarer Erschöpfung war die Stimmung ausgelassen und zufrieden. Zurück im Club wurden die Boote wieder angeriggert. Mit zahlreichen Erfolgen im Gepäck blickt das Regattateam auf eine rundum gelungene Regatta zurück.

Bericht: Anna Soland, Josua Niederberger