Am Samstagmorgen reiste das Regattateam des Seeclub Stansstad zur Regatta nach Cham. Nach dem Abladen und Anriggern der Boote und den letzten Vorbereitungen an Land startete auch schon bald das erste Boot aus dem Seeclub Stansstad.
Den Auftakt machte der Doppelzweier Mixed mit Rodrigo Saverio Costanzo und Serafina Merloni. Rodrigo ruderte nach ca. 2 Jahren Rennpause zum ersten Mal wieder ein Rennen und dafür lief es sogar ziemlich gut. Die beiden erkämpften sich auf der 2000 m Strecke den starken 4. Rang. Etwas später startete Alina Christinger im Einer Juniorinnen U17. Sie zeigte ein starkes Rennen und verpasste Rang 3 nur um 0.01 Sekunden, was den 4. Platz bedeutete. In der vierten Serie derselben Kategorie ging Anna Soland an den Start. Anna erreichte den guten 3. Rang.

Im Doppelzweier Juniorinnen U15 gewann Egli Nevia zusammen mit Laura Stornaiuolo in einer Renngemeinschaft RC Aarburg / Seeclub Stansstad klar. Erstaunlich, wie die beiden Ruderinnen aus den beiden Clubs harmonieren und ihr Boot zum “Fliegen” bringen. Im Frauen Doppelzweier belegte Serafina Merloni zusammen mit Anina Küng in einer Renngemeinschaft SC Küsnacht / SC Stansstad den 2. Rang. Damit sicherten auch sie sich ihren Platz im A-Final vom Sonntag. Im Doppelzweier Juniorinnen U17 gingen Anna Soland und Alina Christinger gemeinsam an den Start. Sie lieferten sich ein sehr knappes Rennen und wurden mit nur 0.02 Sekunden Rückstand Zweite. Wiederum entschieden am Schluss Hunderstelsekunden nach 1500 m. Bei den Männern erreichte Josua Niederberger im Leichtgewichts-Einer den 3. Rang. Im Feld mit den “schweren” Männern bewies Josua damit seine aktuelle Form. Zum Abschluss gewann Nevia Egli im Einer Juniorinnen U15 ihr Rennen und legte damit den Grundstein für einen spannenden A-Final vom Sonntag.

Im Doppelvierer Frauen startete eine Renngemeinschaft SC Küsnacht / SC Stansstad mit Annina Küng, Martina Lendi, Anne Sophie Leunig und Serafina Merloni und erreichte den 4. Rang. Bis zur Streckenhälfte lag das Boot in Führung. Ein Fehler der Crew brachte das Boot so in den Rückstand, dass trotz grossem Effort ein Mitmischen an der Spitze nicht mehr möglich war. Der Seeclub Stansstad zeigte damit einen gelungenen Wettkampftag mit vielen erfreulichen Resultaten und Spannung für den bevorstehenden Finaltag.
Am Sonntag krähte der Hahn etwas früher. Bereits um 7:40 war das erste Rennen für den Seeclub Stansstad. Serafina Merloni und Rodrigo Saverio Costanzo starteten im A-Finale im Doppelzweier Mixed. Sie zeigten ein solides Rennen mit schöner Technik, womit sie den 4. Rang erreichten. Eine gute Stunde später starteten die U17 Athletinnen Alina Christinger und Anna Soland je im Einer. Beide Boote starteten in derselben Serie die Bahnen direkt nebeneinander. Alina entschied das Rennen für sich. Anna ergatterte knapp nicht den 3. Rang, was Rang 4 bedeutete. Das nächste Rennen war der Doppelzweier U15 mit Nevia Egli in der Renngemeinschaft mit Laura Stornaiuolo aus dem Ruderclub Aarburg. Nach mässig geglücktem Start holten sich die beiden wie bereits am Samstag den Sieg, was eine Ausfahrt zum Siegersteg bedeutete.

Etwas später startete Serafina dann auch schon zum zweiten Mal und schon wieder im A-Final. Jetzt im Doppelzweier mit Anina Küng aus dem Seeclub Küsnacht. Die Zwei ruderten ein geniales Rennen, welches sie natürlich gewannen.

Um 13:10 startete das A-Final Doppelzweier U17. Alina und Anna starteten diesmal nicht gegeneinander, sondern miteinander. Nach einem guten Rennen bei eher schwierigen Bedingungen ruderten sie auf den 3. Platz. Weiter ging es mit dem B-Finale der Einer Leichtgewichte. Bei aufkommender Bise ruderte Josua Niederberger trotz Wind und Wellen ein grandioses Rennen mit einem Start-Ziel-Sieg …und diesmal gab es auch die verdiente Gold-Medaille.

Kurz darauf musste wegen schlechten Bedingungen die Rennstrecke verkürzt werden. Alle Boote starteten ab jetzt nur noch 1000 m. Den Abschluss für den SCS machte Nevia Egli im Einer U15. Das Rennen startete mit einem fliegenden Start, da es unmöglich gewesen wäre, alle Boote gleich auszurichten. Sie kämpfte sich durch die Wellen und erreichte schlussendlich Platz 3.
Nachdem das Regattateam alles verladen hatte, gab es für alle noch das traditionelle Chamer Soft-Eis, denn: “Ohne Schweiss kein Eis”. Und dieses Wochenende haben wir sicher alle genug geschwitzt. Aber jetzt freuen sich alle bereits auf unsere Heimregatta in Sarnen mit vielen Freunden und Ruderbegeisterten im Zielraum.

Bericht von Alina Christinger und Nevia Egli
Fotos von Patrick Rudaz und Othmar Egli